Freitag, 2. September 2016

Baby- und Kinderfotografie - Interview mit Profi + Verlosung


Unsere Kinder. =) Sie rauben uns den letzten Nerv und schenken uns die schönste Zeit unseres Lebens. Mit Kindern ist jeder Tag anders, nie weiß man, was einen erwartet. Und wie schnell geht die Zeit im Trubel des Alltags vorbei?  Baby- und Kinderfotografie heißt für mich spontan sein, sich auf das Wesen des Kindes einzustellen und die besonderen Momente zu erkennen.

Immer wieder bekomme ich von euch Komplimente für unsere Fotos. Selbstverständlich möchten wir alle schöne Bilder von unseren Kindern haben – für uns oder als Geschenk – das alles muss nicht umbedingt mit einem teuren Fotografen verbunden sein. Selbst toll zu fotografieren ist garnicht mal so schwer wie es aussieht. 


Durch Gespräche mit anderen Eltern höre ich oft, das manche sogar im Besitz einer Spiegelreflexkamera sind, jedoch nicht wissen wie sie diese einzusetzen haben. Es fehlt an Grundideen und Tipps. Es ist wichtig, Technik und Ausrüstung zu verstehen, um das Beste herauszuholen, aber noch viel wichtiger ist etwas anderes: die Fotosituation gut auf das Lebensalter des Kindes und die entsprechenden Bedürfnisse abzustimmen. Bevor ich euch hier ,,mein’’ Wissen in mehreren Blogposts niederschreibe, komme ich heute lieber mit einer professionellen Oberhand aus diesem Bereich. Ich habe die beste Fotografin aus diesem Bereich für euch aufgetrieben und befragt. =)



Judy Hohmann hat Fotojournalismus in Texas studiert und führt ein eigenes Studio für Baby- und Kinderfotografie. Sie wurde 2014 von der Vereinigung Professioneller Kinderfotografen zum „Baby- und Kinderfotograf des Jahres“ gewählt. Na wenn das mal nicht eine Leistung ist?! =) Für ihr Buch welches am 31. August erscheint hat sie tief in ihren Erfahrungsschatz gegriffen und die besten Tipps für Eltern ohne professionelles Equipment gebündelt. Das Buch könnt ihr ab Dato hier erwerben. =)


Es ist ja meistens so, dass mit dem ersten Kind auch oft eine neue Kamera ins Haus kommt. Für alle, die damit zauberhafte Momente kreieren und festhalten möchten bietet „Baby- und Kinderfotografie“ über 70 Bildideen mit genauer Anleitung zum Nachfotografieren. Leicht verständlich, reich bebildert und frei von unnötiger Theorie gibt sie wertvolle Tipps, wie man für die Kleinen eine optimale Umgebung schafft und den Baby- und Kinderfotos das gewisse Etwas verleiht – ohne teure Ausrüstung und nur mit natürlichem Licht!


Ich durfte mir schon vor der Veröffentlichung das Meisterwerk ansehen. Ihr werdet es lieben! Das Buch ist so einfach gehalten und mit vielen tollen Beispielsbildern. Nicht nur trockener Text wie man ihn aus solchen Bereichen erwarten würde. Ich besitze sehr viele Fotobücher, daher kann ich das wirklich behaupten. =) Ich höre auch oft ,,Wozu brauch man da ein Buch, dass steht doch alles im Internet''. Ich persönlich habe sehr gerne ein Buch zur Hand. Ich kann es überall dabei haben, kann mir meine eigenen Notizen machen und immer wieder mal nachschauen, wenn mir danach ist. Und wie man so schön sagt - im Internet finden man ALLES aber oft nicht genau das, was einen gerade beschäftigt oder man momentan an Auskunft benötigt. =)


Außerdem habe ich einpaar Hauptfragen an Judy gestellt. An welchen ich euch auch gerne Teilhaben lassen möchte =)

Warum hast du das Buch geschrieben?
Als der humboldt Verlag sich mit mir in Verbindung setzte, war das wie ein kleiner Schubs, auf den ich lange gewartet habe. Eigentlich habe ich neben Fotojournalismus auch noch Germanistik und Anglistik studiert, mich aber nie an ein so großes Projekt wie ein Buch herangewagt. Mein Herz schlägt also nicht nur für Bilder, sondern auch für Worte. Die Idee sich thematisch besonders an Eltern zu richten, die auch Alltagssituationen festhalten möchten und häufig erst mit Basiswissen starten, kam eigentlich sofort. Im Studioalltag hatte ich sehr viele Gespräche mit jungen Eltern, die genau diesen Bedarf geäußert haben.

Was ist das Besondere an deinem Buch? 
Es gibt eine Menge sehr technischer Ratgeber auf dem Markt, aber gerade Mütter schreckt diese Techniklastigkeit häufig ab. Gleichzeitig gibt es unheimlich viele Elternpaare, die sich mit der Geburt ihrer Kinder eine Kamera kaufen, den Alltag festhalten möchten, aber eigentlich nicht wirklich wissen, wie sie das anstellen sollen. Deshalb erkläre ich in meinem Ratgeber nicht nur leicht verständlich die Basisfragen der Technik, sondern vor allen Dingen gebe ich Tipps, die sich auf die Kinder, ihre Altersstufen und die dazu passenden Bildideen konzentrieren.

Gibt es nicht schon genug Fotobücher?
Für ambitionierte Hobbyfotografen ist die Auswahl tatsächlich groß, was auch gut ist, denn so findet jeder die für sich passenden Ratgeber, je nach Stil und Genre. Foto-Ratgeber, die speziell auf Eltern zugeschnitten sind, gibt es (noch) selten. Ich möchte auch Antworten auf Fragen geben, die über die Fotografie an sich hinausgehen: Wie bringe ich ein Kind wirklich zum Lachen? Welche Monate sind im Babyalter eher ungünstig für Fotos? Baby- und Kinderfotografie ist viel mehr als „nur“ ein technisch gutes Bild – das soll in meinem Ratgeber rüberkommen.

Welche Spiegelreflexkamera kannst du für Anfänger empfehlen?
Eigentlich würde ich kein bestimmtes Modell empfehlen, denn jeder hat ein unterschiedliches Budget zur Verfügung. Wer schöne Bilder fotografieren möchte, sollte eine Kamera mit Wechselobjektiven haben, damit er seinen Bedürfnissen und Bildideen entsprechende Objektive nutzen kann. Für den Start würde ich mit einem Normalobjektiv als Festbrennweite anfangen, das ist kostengünstig und nicht zu extrem im Blickwinkel.
Im Buch sprichst du über das ,,nachbearbeiten'' mit einer Fotosoftware. Gibt es da eine preisgünstige Variante, die du für Anfänger empfehlen kannst? Ich benutze zur Nachbearbeitung Adobe Photoshop und falls nötig Portraiture von Imagenomic für ein feines Hautbild, aber die kostenlose Software GIMP ist Photoshop recht ähnlich und somit eine tolle Alternative. Für den Anfang ist Bildbearbeitung nicht zwingend nötig, aber wer einen ganz bestimmten Bild-Look erzielen möchte, wie knallige Farben, oder eine dramatische schwarz/weiß Umwandlung, der kann sich in der nachträglichen Bildbearbeitung herrlich austoben.

Können wir ein weiteres Buch von dir erwarten?
Ich denke tatsächlich über einen zweiten Teil nach, der vielleicht auf den ersten aufbaut, sich mit ausgefallenen Bildideen und ersten Schritten der Bildbearbeitung befasst. Das ist aber erst ein grober Entwurf, der sicher ausbaufähig ist. Jetzt freue ich mich erst einmal, mein erstes Buch in den Händen zu halten und bin ganz gespannt auf das Feedback der vielen Eltern dort draußen.



Wenn ihr irgendwelche direkten Fragen an Judy habt, könnt ihr diese gerne stellen. Ich werde sie für euch sehr gerne befragen =) Außerdem möchte ich heute gerne in Zusammenarbeit mit Judy und Humboldt Verlag drei solcher Neuerscheinungen an euch verlosen =) Nun würde mich aber interessieren mit was ihr eure Bilder knipst? Besitzt ihr eine Kamera oder ist es doch häufiger das Handy welches die Arbeit übernimmt? =)

Eure Kiki

















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Kommentare

  1. So ein toller Beitrag & wundervolle Bilder,die ich ja auf Insta schon bewundert hab😍 ich fotografiere immer mit meiner Canon EOS550D & ich liebe es total. ❤ ein schönes Wochenende euch allen!

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  2. Liebe Kiki, die Fotos sind wirklich superschön. Gerne würde ich meine Kiddies auch so in Szene setzen können. Die Ausrüstung ist auf jeden Fall vorhanden. Eine Spiegelreflexkamera besitzen wir schon mal. Die kommt in erster Linie im Urlaub und zu besonderen Anlässen zum Einsatz. Für Schnappschüsse muss dann meistens doch das Handy herhalten. Liebe Grüße Elli

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Vielen Dank für deine Lieben Worte =) Sobald ich das Kommentar freigeschaltet habe ist es für dich - und alle anderen Sichtbar =)

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